• Michael Keiner, gebildet, eloquent und ein Start am Pokertisch.

KundeLyceum Publishing, London

BLUFF EUROPE - deutschsprachig

Date Februar, 2007

Interview: Erfolg ist lange Arbeit
leer

Christmas Poker Challenge, Bregenz - Dinner Break. In Deutschland gibt es nicht viele, die vom Kartenspielen leben können. Michael Keiner ist einer von Ihnen. Er spielt, schreibt Bücher und Kolumnen - und wechselt schon mal die Seite als Turnier-direktor. Gemeinsam mit BLUFF EUROPE - deutschsprachig blickt Michael Keiner auf 2007 zurück, sein erfolgreichstes Jahr.

Bluff: Hallo Michael, es sind kaum mehr als 30 Tage bis Sylvester, knapp einen Monat noch – Zeit, für einen persönlichen
Rückblick: Das Jahr 2007 war für Dich …
Michael „The Doc“ Keiner: Es war das erfolgreichste Jahr meiner Pokerkarriere. Nicht nur wegen der World Series of
Poker (WSOP). Es lief insgesamt gut, zwölf Monate, das ganze Jahr. Die Zusammenarbeit mit 888 hat sich sehr
positiv weiterentwickelt. Und ich denke, dass mir mit 888 in diesem Jahr eine goldene Zukunft bevorsteht. Woran misst
Du Deinen Erfolg, was beeindruckt … Mein größter Einzelerfolg war natürlich der in Las Vegas, der Gewinn des Bracelet
im Seven Card Stud. Direkt im Anschluss folgte der Nachbrenner in Velden. Dort habe ich die ersten beiden Tage schon
irgendwie furchterregend gespielt und dominiert. Zu diesen Highlights gesellen sich ein paar kleinere Erfolge, Ergebnisse,
die dazu beitragen, dass ich in den Top 25 der europäischen Poker-Rangliste stehe. Und das, obwohl ich nicht so viele Turniere gespielt habe, die zu der Rangliste zählen.

Bluff: Dafür aber umso mehr andere … Du fliegst von A nach B, wechselst mal eben die Wäsche und reist gleich weiter. Seit etwa eineinhalb Jahren arbeitest Du für den 888. com. Weißt Du eigentlich wie viele Turniere Du im Dress des Online-Kasinos gespielt hast? Wann Du zuletzt in Deutschland, etwa in Wiesbaden oder Bad Homburg gespielt hast?
„The Doc“: (Michael lächelt schelmisch) Alle! Mir macht der Job als Repräsentant Spaß. (macht eine rhetorische Pause) In
Wiesbaden habe ich zuletzt im Dezember 2006 bei der„Christmas Turnierwoche“ mitgespielt. Außerdem habe ich dieses
Jahr eines dieser Monatsturniere in Bad Homburg gespielt. Und anderswo in Deutschland? Ich war einmal in Schenefeld
und habe dort ein Turnier gespielt, nichts Besonderes. Als Turnierspieler natürlich auch die „Deutsche Meisterschaft“ in Bad
Zwischenahn, das war ein Muss.

Bluff: Von London ging es für Dich nur zum Tasche wechseln nach Hause – wenn überhaupt. Du kommst direkt von den German Open. Was verbindest Du mit London?
„The Doc“: Viel Arbeit! Ich habe dort moderiert. Eingepfercht in meinen ohnehin schon engen Zeitplan war die letzte Woche chaotisch: von Wiener Neustadt nach Amsterdam für die „German Stars of Poker“, dann habe ich in London selbst ein Heat gespielt und gut die Hälfte der Heats kommentiert. Wie lief es für Dich als Spieler? Ich bin gleich als Dritter aus meinem Heat raus gegangen. Es war ein One-Table Sit’n Go Format, und da muss eben relativ schnell was passieren. Das bedeutet, dass man nicht viele Showdowns vermeiden kann. Wenn Du dann keine Karten bekommst … Ich saß die ganze Zeit recht farblos herum. Die höchsten Karten, die ich in eineinhalb Stunden gesehen habe, waren eine T oder eine 9. In solch einer Situation wird K-J zum Monster. Die Pocket- Cards waren wie eine Erleuchtung für mich. Ich bin sofort All-in gegangen und gegen
A-Q gelaufen.

Freundschaften haen eine andere Qualität

Bluff: Wenn man so viel unterwegs ist wie Du, findet man da eigentlich Zeit Freundschaften zu pflegen? Oder bleiben
die auf der Strecke?
„The Doc“: Eigentlich weniger. Die Leute reisen genauso wie ich. Die Freundschaften haben in der Pokerszene eine andere
Qualität. Man sieht sich nicht regelmäßig, doch sicher hin und wieder bei den Veranstaltungen, die man auch vom
Stammpublikum her kennt. Baden-Baden dagegen, die Cashgame Omaha Partie, die mich da Jahre lang hingezogen hat, die ist komplett tot. Die existiert nicht mehr. Und da ich generell kein Freund von Low Stack Partien bin, gibt es im Grunde für mich kein wirklich interessantes Spiel mehr … Daran krankt es im deutschen Cashgame-Bereich. Die Übermacht der Partien mit € 200 oder € 250 Buy-in und Blinds von 10/10 ist zu groß. Da wird es den Leuten sehr leicht gemacht, pre-flop all-in zu gehen und Macht anstelle von Spielstärke zu stellen. Ich bevorzuge deep stack games, mit hohem Blind/Stack Ratio, so ab € 100.

Bluff: Vom Turnierspieler zum „Turnierdirektor“ – Du trittst immer häufiger auch in anderer Funktion auf …
„The Doc“: Das stimmt. Ich bereite im Moment in Wien und Wiener Neustadt eine Art „Michael Keiner Invitation“ vor. Die
Hintergründe für die Entstehung dieses Turnieres spielen keine Rolle mehr. Das ist Schnee von gestern. Es handelt sich um ein auf 800 bis 1.200 Leute ausgelegtes Freeroll Turnier. 888 stellt hier einen garantierten Preispool von € 100.000 und legt für 500 Leute ein Hotel Package obendrauf. Letztendlich geht es aber darum, dass die Leute zu je € 50 einen Re-buy und ein
Add-on machen können. Geld, das zu 100 Prozent in den Preispool einfließt, so dass wir mit einem schönen Extra-Topf rechnen. Mein Kernbestreben ist es, dass ich den Leuten für ihr Geld in den drei Tagen so viel Spielzeit wie es eben geht, anbiete. Dass eine ganz softe Struktur gefahren wird. So soft, wie es technisch eben möglich ist. Das bedeutet: Es wird keine zu drastischen Erhöhungen geben und ausreichend Zeit zum Spielen sein, in Wiener Neustadt und in Wien.

Bluff:„Turnierdirektor Michael Keiner,“ klingt gut. Ist das Ganze eine neue Herausforderung für Dich?
„The Doc“: Nicht unbedingt. Es steht mir hier eine sehr gute Mannschaft zur Seite. Auch wenn mir Martin Pollack mal gesagt
hat, dass ich einen guten Floormann abgeben würde, denke ich, dass ich die Entscheidung aus der Spielersicht heraus treffe. Es ist ganz klar, dass ich mich lange auf dieses Event vorbereitet habe, und ich denke auch, dass das gut laufen wird. Wir haben sehr gute Leute, fähige Leute. Es ist also nicht so schlimm, von der Voraussetzung her. Floormann, kannst Du Dir das für Dich öfter vorstellen … Nein, nicht wirklich. Es sollte ein einmaliger Ausflug bleiben. Es ist nicht geplant, dass das regelmäßig passiert. (MichaelsGesicht wir ernst und er setzt nach) Wenn das jetzt aber ein großer Erfolg wird, warum sollte das nicht ein Jahr später wiederholt werden?

Bluff: Ist ein guter Floormann der bessere Pokerspieler oder der gute Pokerspieler ein besserer Floorman?
„The Doc“: Das kann man so nicht beantworten. Doch muss ich feststellen, dass die besten Floor-Leute oder Turnierdirektoren irgendwie aus der Pokerszene als Spieler kommen. Ich hege keine Ambitionen, das jetzt in den
Vordergrund zu stellen. Für mich ist das eine einmalige Geschichte. Thomas Kremser ist ein hervorragender
Pokerspieler, Martin Pollack ebenso. Die beiden sind erfahren in beiden Lagern. Erfolge: als Turnierdirektor, Floorman
und Pokerspieler. Das sind Leute, die das können.

Michael Keiner als Coach

Bluff: Wir haben jetzt über den Turnierspieler, den Cashgame-Spieler und den Turnierdirektor Michael Keiner gesprochen. In einer ganz anderen Funktion, nämlich als Coach habe ich Dich kennengelernt. Für Deinen Sponsor hast Du das 888.com National Team aufgebaut. Einer Deiner Schützlinge ist Christian Zetzsche. Dem Coach Michael Keiner ist …
„The Doc“: … ist es wichtig, seine Erfahrungen weiter zu geben. Ich habe in meinem Leben etwa eine Million Live Hände gespielt – das ist ein Unterschied zu Online-Händen. Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, reiche ich gerne weiter
… weiter, an die Familie. (Anm. d. Redaktion: Familie Poker) Schließlich beschäftige ich mich ja auch anderweitig extrem mit
dem Pokern. Es ist mein Job. Und da ist es nur richtig, einen Teil der Erfahrungen weiter zu geben. Es freut mich, dass
meine Erfahrungen bei einem Christian Zetzsche, und da hat man es gesehen, auf so fruchtbaren Boden fallen.

Bluff: 2007 war auch das Jahr von zwei Büchern. Du hast zwei veröffentlicht bzw. mit verfasst. Was verbindest Du mit den
Büchern?
„The Doc“: Das erste Buch brannte mir drei Jahre auf der Seele: „Living on the Edge”. Es ist ein autobiografisches Buch
mit Pokerratschlägen, nicht technischer Natur. In dem Buch erzähle ich einerseits meine Lebensgeschichte, die ziemlich
abwechselungsreich war. Ferner habe ich dort Ratschläge an junge Pokerspieler reingebracht, Ratschläge, die nicht
unbedingt mit dem Spiel zusammenhängen. Es geht nicht darum, wie raise ich Asse, in welcher Position, spiele ich slow und wann nicht. Es geht darum, wie ich eine für mich günstige Tableselection finde. Darum, wie ich mir meine Bankroll aufbaue und erhalte, wie ich herausfinde, wo gute Partien laufen – wie ich mich in das soziale Netzwerk Pokergemeinde einfüge.
Poker-Matrix, das ist das zweite Buch, beschäftigt sich dagegen mit der technischen Seite. Es ist das Gemeinschaftswerk von fünf Autoren. Fünf namhaften und bekannten Spielern. Jeder hat sich sein Spezialgebiet herausgepickt. Weil mein Spezialgebiet nicht unbedingt die Mathematik, sondern eher die psychologische Komponente des Spiels ist, habe ich darüber geschrieben. Ich denke schon, dass ich über eine dem internationalen Standard angepasste Grundstrategie verfüge – aber den Edge, den du heute bei einem internationalen Turnier wie der EPT brauchst, den bekommst du nicht indem Du Dein Spiel
perfektionierst. Das kriegst Du nur über psychologische Dinge hin. Dinge, die bisher ziemlich vernachlässigt wurden.

Bluff: Was darf der Leser hier erwarten?
„The doc“ (Michael lacht beherzt) Ich will nicht zu viel erzählen, sonst wird das hier ein 90 Seiten Interview … Ein Stichwort
ist beispielsweise „neurolinguistische Programmierung“. Das ist ein Verfahren aus der Psychologie, was auch für einen Laien
gut zu erlernen ist und womit man im Spiel sicher Vorteile erzielen kann. Warum war oder ist Phil Hellmuth etwa erfolgreich? Weil er das Verfahren beherrscht und nahezu in Perfektion anwendet. In „Poker-Matrix“ gebe ich praktische Ratschläge. Das ist mal was Neues und bisher noch nicht in den diversen anderen Büchern heruntergebetet worden.

Bluff: Zurück zum Spieler Michael Keiner. Wann hast Du das erste Mal online gespielt?
„The Doc“: Ich weiß es nicht mehr genau – doch es muss so 1998 oder 1999 gewesen sein. Ich habe damals auf einer
Seite gespielt (Anm. d. Redaktion: Der neudeutsche Begriff Site kam erst viel später), die hieß planetpoker. Das war eine
sehr einfach strukturierte Software und man musste gezielt nach ihr suchen. Zu dieser Zeit wusste noch so gut wie niemand,
dass man online Pokern konnte. Irgendwie habe ich aber nicht den Touch dahin gefunden.
Das kam erst später, ungefähr 2003. Ich bin jedoch nicht der riesengroße Onlinespieler. Ich spiele pro Woche etwa fünf bis zehn Stunden: nicht unbedingt um Geld zu verdienen, sondern viel mehr um Strategien und Techniken auszuprobieren.
Ich erinnere mich an letztes Jahr, vor den Heads Up Meisterschaften. Es ist nicht leicht im live Bereich Heads Up Gegner zu
finden. Im Internet findet man dagegen den passenden Gegner schneller.

Bluff: Du kennst Dich online aus, kennst die Online-Plattformen der ersten Stunde. Ist das die Basis für Deine Funktion als
Consultant der Softwareentwickler von 888 … oder gibt es da noch eine unbekannte Seite …
„The Doc“: Ich bin kein Informatiker, falls Du darauf hinaus willst, – und für die Ratschläge, die ich weiter gebe, ist das auch nicht notwendig. Es geht darum, dass die Software und das drum herum Kunden- und Servicefreundlicher werden.
Wir sind hier dieses Jahr einen großen Schritt vorwärtsgekommen und haben jetzt eine komplett überarbeitete Software
auf dem Markt, eine Software, die mehr Optionen übriglässt: in Bezug auf die grafische Darstellung, auf Schnelligkeit, Chatfunktionen, Playernotes … All diese Sachen, die heute wichtig sind und zum Standard gehören, wurden umgesetzt.
Der Prozess ist damit aber noch längst nicht abgeschlossen. Es geht weiter … etwa mit Playmoney, Moneytransfer, Suchfunktionen … Da wird sich noch einiges tun. Der Dialog ist da.

Hat Online-Poker Dich verändert?

Bluff: Onlinepoker hat das Spiel in den Kasinos stark verändert? Hat Onlinepokern den Europameister im Seven Card Stud,
Michael Keiner, verändert?
„The Doc“: Ich glaube nicht, dass mich das Online-Spiel verändert hat, sondern mehr oder weniger die Anforderungen der
Realität. Das Wissen um die Halbwertzeit einer Strategie war vor dem Onlineboom etwa neun Jahre. Das heißt, ich habe einen signifikanten Vorteil gefunden, der mir gegenüber anderen Spielern einige Jahre einen klaren Vorteil verschafft hat. Das
erkennt man in den Resultaten von 1990 bis 2000. Man kann sagen, dass ich von fünf Turnierteilnahmen dreimal am Final Table saß, und das war echt beachtlich zu der Zeit. Erst als ich anfing zu Strudeln, habe ich gemerkt, dass ich mit diesem alten tightagressive Stil nicht mehr durchkomme.
Ich habe angefangen, mich weiterzubilden und, wie auch die Pokercommunity, mich komplett verändert. Mein Fazit lag auf der
Hand: Wenn ich nicht untergehen wollte, musste ich mich anpassen und hinzulernen. Ich habe angefangen einschlägige Foren zu lesen, mich weitergebildetund dass mache ich heute immer noch.

Bluff: Wie sehen Deine Pläne für 2008 aus?
„The Doc“: Ich sagte ja schon, es sind eine Reihe von Projekten. Es geht los in Wiener Neustadt. Dann findet im ersten
Quartal noch ein riesiges Online Turnier statt. Ein Freeroll, bei dem etwa drei Millionen Dollar an Preisgeldern im Raum
stehen. Das ist beachtlich und könnte ein Rekord sein, im Onlinebereich. Außerdem werde ich iin Barcelona mit dabei zu sein,
weil wir ja Titelsponsor der Heads Up Weltmeisterschaften sind. Wir wollen hier auch eine nationale Ausscheidung über den
Weg der Onlinequalifikation durchführen, mit einem Live Finale in Form von Heads Up Meisterschaften. Wo die genau
stattfinden werden, haben wir noch nicht geklärt. Es wird aber sicher irgendwo im deutschsprachigen Raum sein. Zunächst als Freeroll? Ich denke schon, aber ich weiß das noch nicht genau. Und wenn nicht, dann wird es allenfalls ein Mini, Mini Buy-in geben.

Bluff: Kannst Du uns noch mehr zu diesem großen Turnier sagen?
„The Doc“: Ich kann dazu nur noch sagen, dass die Qualifikationen auf der Site von 888.com laufen werden. Vielleicht ist dann
Macao der Austragungsort für das Live-Finale. Das ist jetzt aber reine Spekulation. Es gibt weitere interessante Poker-Destinationen, die im Gespräch sind. Und wohin werden Dich Deine Wege als Spieler tragen. Was planst Du? (Michael lacht) Ja, nun, der Plan ist schon relativ voll. Neben diesen Geschichten, die ich eben erzählt habe und wo ich ja auch gern eine andere Funktion übernehme, werde ich die EPT Turniere spielen, alle, bis auf Kopenhagen. Das habe ich mir jetzt zweimal angetan und ich fand es dort überhaupt nicht schön. Vor allem wegen der Ereignisse im letzten Jahr Trotz zugesichertem Startplatz und Bestätigung, dass alles in Ordnung sei, bin ich nicht dran gekommen … Also Kopenhagen lasse ich ausfallen. Dann freue ich mich auf Dortmund, Warschau, San Remo und Monte Carlo. Diese EPTTurniere stehen fest auf dem Programm. Ich freue mich auch auf die Heads Up Weltmeisterschaften 2008 in Barcelona. Da war ich bisher immer relativ erfolgreich. Und dann ist ja auch schon wieder die WSOP. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit dem $ 50.000 H.O.R.S.E. Event. Davon träume ich schon lange. Den würde ich schon sehr gerne spielen. Ich glaube, dass ich in diesen Limit Varianten gut bin.

Bluff: Und wie weit möchtest Du da kommen? (Setzt ein verschmitztes Lächeln auf und lacht beherzt – das ist jetzt eine falsche Frage, will er mir sagen!).Wenn ich ein Turnier spiele, damit meine ich auch das $ 50.000 H.O.R.S.E, trete ich an, weil ich gewinnen will. Nicht weil ich Zehnter werden möchte.

Bluff: Während der Austrian Classics hast Du mir verraten, dass Du jetzt auch gerne ein Turnier der European Poker Tour
gewinnen möchtest …
“The Doc“: Das stimmt, und ich versuche es in Prag. Ich versuche es auch in den anderen vier genannten Locations und tue
mein Bestes.

Bluff: Michael, vielen Dank für das aufschlussreiche Interview und viel Erfolg für den weiteren Abend im 1.500er Main
Event der Christmas Challenge, Deinem Weg als Turnierdirektor und Spieler. Möge das Jahr 2008 das Jahr 2007 noch toppen.
„The Doc“: Danke, jetzt muss ich aber wieder rüber, die fangen gleich an.

Michael „The doc“ Keiner erreicht den Finaltisch des € 1.500 Buy-in Events,
belegt Platz acht und gewinnt € 4.450. Das komplette Endergebnis finden
Sie weiter hinten im Heft.

Der Text ist auf in dem Fachmagazin BLUFF EUROPE - deutschsprachig erschienen.